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FORMATIVE PSYCHOLOGIE


Selbstmanagement - Wachstum - Selbstformung

Die von Stanley Keleman entwickelte Formative Psychologie ist eine somatische, auf den Prinzipien der Evolution basierende Psychologie. Sie sieht die anatomischen und biologischen Prozesse des Menschen als Basis menschlichen Wachstums. Ausgehend von der embriologischen Entwicklung formt sich die jeweils einzigartige Gestalt eines Menschen aus:
Von frühester Kindheit an hat unser Körper die unterschiedlichsten Empfindungen und Erfahrungen gespeichert. Sowohl ererbte als auch – während unseres ganzen Lebens – erlernte körperliche Muster gelten als morphologische Grundlagen für Erfahrungen, Gefühle, Denken und Verhalten.

Das Resultat ist eine ganz eigene, »einverleibte« und verkörperte Haltung, eine emotionale Anatomie, mit welcher der Mensch dem Leben begegnet und körperlich bewusst oder unbewusst auf Situationen und Herausforderungen reagiert. 

Wir haben keinen Körper - wir sind unser Körper.

Im Rahmen dieses Formungsprozesses erlernte einschränkende Körpermuster können die Lebendigkeit, Flexibilität und Freiheit im persönlichen Ausdruck und Leben beeinträchtigen. Ziel dieser somatisch-emotionalen formativen Methode ist es – mit Hilfe von willentlich-muskulärem Einsatz – verfestigte Haltungs- und Handlungsmuster aufzugreifen, zu verändern und neue zu gestalten. 

Durch die Beeinflussung eines körperlichen Musters lernt der Mensch sowohl emotionale Konflikte und Krisensituationen als auch physische Beeinträchtigungen und schmerzhafte Zustände zu managen. So lässt sich das ganze Spektrum der Gefühle erneut erfahren und ausdrücken.
Die Natur gibt uns die Gelegenheit uns zu formen – diese Möglichkeit des Selbstmanagements erlaubt uns, persönliche Lebens- und Wachstumsprozesse zu kreieren und zu gestalten.

Identität ist die Erfahrung einer körperlichen Struktur, in der ein Mensch sein persönliches Selbst formt.

»To embody your experience is to transcend your somatic-emotional history.

To have form is to be alive.
But to remain fixed in a form is to stagnate.
Our destiny is to continue to form.

The formative journey means to put one's self into contact with a bigger order.

The secret of transformation is to overcome the old,
and make your own way, the goal of maturity.«

Stanley Keleman (1931-2018)

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